VV Vechta              

Geschichte

Beach-Volleyball wurde erstmals in den zwanziger Jahren im südkalifornischen Santa Monica gespielt. Man begann zunächst, in Anlehnung an die Regeln des Hallenspiels, sechs gegen sechs zu spielen. Erst Anfang der dreißiger wurde die heutige Form des Spiels, zwei gegen zwei eingeführt. 

Vor Ende der vierziger Jahre wurde weder geschmettert noch geblockt und das Netz war niedriger als heute, auch der "Bagger" war noch nicht bekannt. 

Nachdem Beach-Volleyball durch den zweiten Weltkrieg nahezu völlig zum Erliegen gekommen war, wurde im Jahre 1948 das erste offizielle Zweier-Beachturnier in State Beach (Kalifornien) ausgetragen, das sich daraufhin zu einem alljährlichen Ereignis entwickelte. Schon bald wurden weitere Turniere in Südkalifornien ins Leben gerufen. 

Die sechziger Jahre waren der Ursprung des Beach-Volleyball-Lifestyles, der bis heute für die Sportart typisch ist: Strand, Sonne, Meer, athletische Spieler und Spielerinnen. 

Am 21. Juli 1983 wird die Association of Volleyball Professionals (AVP) gegründet. Sie soll inmitten des immer mehr zunehmenden kommerziellen Erfolg die Interessen der Spieler vertreten und die Integrität der Sportart bewahren. 

Weit weg von Kaliforniens Stränden begann sich das Spiel "zwei gegen zwei" auch in Deutschland zu entwickeln. Der Beach-Boom begann 1988 mit dem ersten Turnier auf deutschem Sand. 

Das Erfolgsgeheimnis des Beach-Volleyballs: Die Sportart ist ebenso leicht erlernbar wie verständlich, ihre Ausführung unter freiem Himmel macht einfach jedem Spaß. Dem Urlauber, der nur zweimal im Jahr einen Volleyball anfasst, genauso wie dem Vereinsspieler, der auch im Sommer von seinem Sport nicht lassen kann. 

Welchen Stellenwert Beach-Volleyball mittlerweile im internationalen Sport inne hat, wird daran deutlich, dass bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta Beach-Volleyball erstmals olympische Disziplin war. Am 17. November verkündete das IOC in Cancun, dass Beach-Volleyball fest in das Olympische Programm aufgenommen wird.

Seit 1992 existiert ein nationaler Beach-Circuit. Die Liptonice-Masters Serie wurde 1994 mit sieben Turnieren und den Deutschen Meisterschaften ins Leben gerufen. Seit 1995 wird die Serie mit acht Liptonice-Masters sowie den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand durchgeführt. Von Juni bis August zieht es immer mehr Volleyballspieler raus aus der Halle, ran an Deutschlands Strände. Rund 210.000 Zuschauer sind jährlich bei der Liptonice Masters Tour dabei; ein Zuspruch, mit dem Anfang der neunziger niemand im Traum auch nur gerechnet hätte. 

Ebenfalls 1995 fand in Deutschland erstmals ein Turnier der World Championship Series statt. Austragungsort war die Hauptstadt Berlin. Seitdem treffen sich in Berlin jährlich die internationalen Beach-Größen zu einen FIVB-Turnier.

1997 finden die ersten offiziellen Weltmeisterschaften im Beach-Volleyball statt. Austragungsort ist Los Angeles.

2000 ist Beach-Volleyball endgültig als olympische Disziplin anerkannt und tritt in Sydney einen noch nie dagewesenen Siegeszug an. Zuschauer, Sportler und Medien, insbesondere auch das TV, sind begeistert von dem Wettkampf am berühmten Bondi Beach. 

Seit Sommer 2000 wird das VVV-BEACH-MASTERS-Turnier in Vechta vom 1.VV Vechta organisiert ;-))

2004 finden erstmals die Europameisterschaften  in Deutschland statt. Austragungsort ist der Timmendorfer Strand.

2005 Deutschland ist erstmals Ausrichter der Beach-Volleyball Weltmeisterschaften. Der Titelkampf fand in Berlin statt.

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